07.04.2020

Home-Office

Foto: Bilderbox

Die Coronakrise stellt uns auch bezüglich des Arbeitslebens vor neue Herausforderungen. Nun arbeiten viele, teilweise auch zum ersten Mal, von Zuhause aus. Dies erfordert eine effiziente Zeiteinteilung und Strukturierung des Arbeitstages. Dazu kommt, dass Eltern parallel auch die Betreuung der Kinder sicherstellen müssen und im Homeschooling vor neuen Aufgaben stehen.

Gerade im Home-Office ist es wichtig Routinen zu schaffen. Dazu gehören wiederkehrende Tagesstrukturen, wie feste Aufsteh-, Essens- und Arbeitszeiten, sowie eine Priorisierung der anfallenden Aufgaben und Strukturierung der Arbeitsinhalte. Auch ist es im Home-Office wichtig den Arbeitsplatz einzuteilen. Ist es räumlich möglich, bietet sich eine Trennung in Arbeits- und Freizeitbereich an. Entweder durch ein separates Arbeitszimmer oder in Form einer Arbeitsecke, die zum Feierabend leer geräumt wird, um im Feierabend gut abschalten zu können.

Um konzentriert von Zuhause aus zu arbeiten, ist es empfehlenswert, Verlockungen und Ablenkungen zu reduzieren, wie beispielsweise das Smartphone stumm zu schalten und eine ruhige und reizarme Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Wenn man parallel Kinder betreut ist dies selbstverständlich erschwert. Einfallsreiche Ideen sind gefragt. Vorbereitete Beschäftigungen für die Kinder, feste Kreativ- und Lernzeiten, sowie Ruhezeiten und Zeiten für gemeinsame Aktivitäten und Bewegung können helfen, besser in eine ruhige Beschäftigung finden. Vielleicht lassen sich per Videochat auch die Großeltern in die Betreuung und Unterhaltung der Kinder einbeziehen.

Um sich nach Feierabend zu erholen und Kraft zu tanken ist es wichtig nach einem Arbeitstag die Arbeit Arbeit sein zu lassen sich bewusst anderen Dingen zu widmen. Fällt es schwer abzuschalten, kann man durch das Schreiben einer To-Do-Liste für den nächsten Tag den Kopf frei bekommen, innerlich Abstand gewinnen, um sich ganz auf den Feierabend einlassen zu können, der dann gewinnbringend mit den Kindern gestaltet werden kann.

Autorin: Stefanie Chafki, Caritas Heilbronn-Hohenlohe