09.04.2020

Allein und doch zusammen – Kontakthalten für Alleinlebende

Foto: Bilderbox

Wo nun die direkten sozialen Kontakte auf ein Minimum reduziert werden sollten, ist es wichtig dennoch im Austausch mit anderen zu bleiben, gerade wenn man alleine lebt.

Um emotional einen Ausgleich zu haben bietet es sich an sich regelmäßig mit Freunden und Familie zu einem Telefonat oder Videochat zu verabreden. Dazu stehen unterschiedliche Portale zur Verfügung: WhatsApp Chat, Videochat und -telefonie, Facetime, Skype oder auch Portale wie Zoom oder Discord, die auch Treffen mit mehreren Teilnehmern zulassen. So lässt sich beispielsweise ein Familientreffen initiieren, schließlich sind gerade alle hauptsächlich daheim, unsere Terminkalender nicht mehr über Wochen verplant, sodass auch spontane virtuelle Treffen möglich werden. Portale wie Netflix ermöglichen es einen gemeinsamen Filmabend mit Freunden aus der Ferne durchzuführen. Mit Emails können wir uns lange virtuelle Briefe ohne Zeichenbegrenzungen schreiben.

Auch das zurückgreifen auf klassische Kommunikationsmittel hat durchaus seinen Reiz. Wieso nicht eine Postkarte versenden, einen Brief schicken oder ein Päckchen mit Grüßen an Freunde und Familie versenden. Auch kann man sich mit engen Freunden zum gemeinsamen Spaziergang verabreden oder gemeinsam Fahrradfahren oder Joggen gehen, denn dies ist mit Sicherheitsabstand möglich und Bewegung kommt nicht nur der körperlichen, sondern auch der geistigen Gesundheit zugute.

In Krisenzeiten rücken wir auch in der Gesellschaft enger zusammen. Solidarität ist gefragt. Gespräche mit Nachbarn über den Balkon, im Hausflur mit Abstand und gegenseitige Unterstützung bei Einkäufen oder Erledigungen, lassen uns in der Gesellschaft verbunden fühlen.

Autorin: Stefanie Chafki, Caritas Heilbronn-Hohenlohechafki