CRAFT – Angehörigengruppe

 

Die CRAFT-Angehörigengruppe ist eine Gesprächs-, Lern- und Trainingsgruppe. Die TeilnehmerInnen können sich über ihre jeweilige Situation austauschen und gegenseitige Unterstützung erfahren.

Ziel ist vor allem, das eigene Wohlbefinden und die Lebensqualität zu fördern und auf dieser Grundlage den konsumierenden Angehörigen zur Aufnahme einer Behandlung, mindestens aber zu einer Verminderung seines Konsums, zu ermutigen. Hierzu wird – innerhalb der Gruppe und außerhalb als Hausaufgabe – theoretisch und praktisch gelernt und geübt.

Wir machen uns daher, unter anderem in folgenden Bereichen, auf die Spurensuche:

• Wie können wir für uns selber und dafür sorgen, gesund zu bleiben und ein erfülltes Leben zu führen? 
• Wie überwinden wir unsere Ohnmacht, ohne sofort auf Konfrontation zu gehen, indem wir uns anklagend, verletzend, abwertend oder fordernd zeigen?
• Wie kann überhaupt ein gutes Gespräch mit dem konsumierenden Abhängigen gelingen; was braucht es dazu?
• Wie verlieren wir die, manchmal wie selbstverständlich ablaufenden, coabhängigen Verhaltensweisen?
• Wann und wie hören wir auf, für die eintretenden Konsequenzen des Konsums die Verantwortung zu übernehmen?
• Wofür lohnt es sich auf Seiten des konsumierenden Angehörigen, den Konsum zu reduzieren oder zeitweilig zu unterbrechen?
• Welche weiteren Verstärker können wir dafür finden?
• Wie und bei welcher passenden Gelegenheit können wir das ausprobieren?

 Die CRAFT Angehörigengruppe ist eine geschlossene Gruppe von bis zu zehn TeilnehmerInnen, welche sich zur Schweigepflicht über sämtliche persönlichen Inhalte, der in der Regel zehn Gruppensitzungen, vereinbart haben.

In einem Vorgespräch wird geklärt, ob die Gruppe für InteressentInnen infrage kommt.

Gruppenleiter:
Michael Reinartz-Kreuzer

Ansprechpartner:
Ihre jeweiligen BeraterInnen - falls Sie bereits Kontakt zur Beratungsstelle hatten.

Bei Interesse an diesem Angebot können Sie sich auch an unser Sekretariat wenden.