Nachsorge

Die ambulante Nachsorgebehandlung schließt sich zeitnah an eine Entwöhnungsbehandlung (Rehabilitation) an und dient zur Stabilisierung der Behandlungsergebnisse unter Alltagsbedingungen.

Nach abgeschlossener stationärer Therapie besteht die Möglichkeit, innerhalb von drei Monaten die Maßnahme in unserer Beratungsstelle zu starten.

Die Beantragung erfolgt durch eine Nachsorgeempfehlung der vorbehandelnden Rehabilitationseinrichtung beim Kostenträger. In der Regel ist dies die Rentenversicherung oder die Krankenkasse.

Die Behandlungsdauer beträgt sechs Monate. Im begründeten Einzelfall ist eine Verlängerung möglich. Die Nachsorge beinhaltet 20 Gesprächstermine (plus zwei Gespräche für Angehörige) und erfolgt über wöchentliche Gruppensitzungen und Einzelgespräche. Einzelgespräche werden individuell vereinbart.

Inhalte der Gespräche sind die

• weitere Vertiefung der Krankheitseinsicht
• Stärkung der Abstinenzmotivation
• Rückfallprophylaxe
• aktive Gestaltung von sozialen Beziehungen
• Klärung aktueller Konflikte
• Weitervermittlung in die Selbsthilfe


Berufs- und arbeitsorientierte Nachsorge (BaroN)

Die berufs- und arbeitsorientierte Nachsorge wird in der Regel zusätzlich zur Nachsorge angeboten.

Sie bietet schwerpunktmäßig Hilfe und Unterstützung bei

• der Stabilisierung der Erwerbsarbeit
• beruflichen Veränderungen
• der Wiedereingliederung am Arbeitsplatz
• Bewerbung und Wiedereinstieg nach Arbeitslosigkeit

Ebenso wird die Bewältigung von Konflikten, Stress und Überlastung im Arbeitsalltag thematisiert und entsprechende Veränderungsschritte unterstützt.

BaroN kann ebenfalls durch die vorbehandelnde Rehabilitationseinrichtung über eine entsprechende Empfehlung beantragt werden. Um einen nahtlosen Anschluss an die vorangegangene Maßnahme zu sichern, kann zusätzlich ein Übergabegespräch mit dem Sozialdienst bzw. dem arbeitstherapeutischen Bereich der Klinik durchgeführt werden.

Die Behandlungsdauer erstreckt sich hier über 12 Monate (20 Gesprächseinheiten plus zwei für Angehörige).

Durchführung:

Das Angebot findet überwiegend im Rahmen der wöchentlichen Nachsorgegruppe statt. Ergänzend finden in der Regel monatlich Einzelgespräche statt. Familiengespräche sind nach Bedarf auch möglich. Eine Nachsorgevereinbarung zwischen Beratungsstelle und Klienten definiert die Absprachen zur Nachsorge für den Behandlungszeitraum.

Die Nachsorgegruppe trifft sich in unseren Räumlichkeiten immer

montags von 17.30 Uhr bis 19.10 Uhr

unter der Leitung des Diplom-Psychologen Bruno Sutschek.

Bei Interesse an unseren Nachsorgeangeboten wenden Sie sich bitte an unser Sekretariat