Historisches Ambiente und aktuelle Themen
Strahlendes Wetter und beste Laune. Caritas Heilbronn-Hohenlohe
Mai 2025 / Nicht nur das Wetter sorgte für gute Laune. Viel Freude über das Wiedersehen und ein interessantes Programm machten auch dieses Jahr das Treffen der Diözesancaritasverbände Görlitz und Rottenburg-Stuttgart und der Caritas-Regionen Heilbronn-Hohenlohe, Görlitz und Cottbus zu einer runden Sache. Das Kloster Bad Wimpfen war der zentrale Ort der Begegnung. Hier waren die Gäste auch untergebracht. Am ersten Tag begann der Nachmittag mit spirituellen, "königlichen" Impulsen durch Eleonore Reddemann, Fachleitung Solidarität der Caritas Heilbronn-Hohenlohe, und einem ersten Austausch über aktuelle Themen. Der zweite Tag bot ein umfangreiches Programm mit einem Besuch im Eisenwerk Würth, einem Unternehmen in dessen Stiftungsrat die Caritas Heilbronn-Hohenlohe zusammen mit der Diakonie und der Stadt Bad Friedrichshall einen Sitz hat. Dort wurde über den Strukturwandel in verschiedenen Branchen diskutiert. Schnell zeigten sich Gemeinsamkeiten bei den aktuellen Herausforderungen in Wirtschaft und sozialem Sektor, beispielsweise beim Thema Fachkräftemangel. Vor allem der Rundgang durch das Eisenwerk zusammen mit dem Geschäftsführer Joachim Vianden, dem Leiter Technologiemanagement Timo Winkler und dem Bürgermeister Timo Frey begeisterte die Teilnehmer*innen.
Auch in diesem Jahr war der Einstieg in den fachlichen Austausch zwischen den Diözesancaritasverbänden und den Caritas-Regionen schnell gefunden. "Verbandsstrukturen, Mitgliedergewinnung und -pflege, Subsidiarität und Rekommunalisierung" spannte in einem vertieften Austausch, der durch Heiner Heizmann, Leiter des Kompetenzzentrums Sozialpolitik des Diözesancaritasverbandes (DiCV) Rottenburg-Stuttgart, und Michael Buck, Leiter des Bereichs Verbandsentwicklung des DiCV Rottenburg-Stuttgart, moderiert wurde, am zweiten Tag einen großen Bogen über die strukturellen Themen, die beide Verbände beschäftigen. Die Sozialraumorientierung stand beim Besuch des Familienbüros in Gundelsheim im Mittelpunkt. In diesem Rahmen wurden auch die positiven Aspekte und Synergien der vernetzten Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit und der Sozialen Gruppenarbeit sichtbar.
Der Strukturwandel als gemeinsame Herausforderung wurde am dritten Tag nochmals aufgegriffen. Was bedeutet er in Kirche und Gesellschaft und wie ist unser Blick auf die Kirche und umgekehrt? Beim ganzen Programm zeigte sich, wie wichtig die Bezüge der Caritas zu Kirche, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik sind. Neben den vielen fachlichen Themen und Diskussionen durfte natürlich ein interessantes und unterhaltsames Rahmenprogramm nicht fehlen.
Bevor die Gäste sich verabschiedeten, wurde schon ein weiteres Treffen im nächsten Jahr festgelegt. Dann geht es wieder nach Görlitz und Cottbus. Zur Erinnerung an drei schöne Tage im Raum Heilbronn nahmen die Gäste ein kleines Geschenk in Form einer Krone mit, die durch die Jugendhilfe im Lebensfeld Neckarsulm und in der Freizeit der Ambulant psychiatrischen Hilfen im Hohenlohekreis gestaltet wurden. Sie soll daran erinnern, dass jeder Mensch einmalig ist und seine unantastbare Würde in sich trägt